Aktuell Kommunalwahl

Thomas Ganskow für die Region

Eine Region, die nicht nur funktioniert, sondern überzeugt

Am 12. April 2026 haben wir Piraten in Hannover uns entschieden.

Thomas Ganskow

ist unser Kandidat zur Regionspräsidentenwahl am 13. September 2026.

 

Thomas Ganskow ist Single, lebt in Hannover im Stadtteil Linden und ist von Beruf Industriekaufmann.

Er ist Mandatsträger im Stadtbezirksrat Linden-Limmer seit 2016. Für die Piratenpartei ist er Vorsitzender des Stadtverbandes Hannover und des Landesverbandes Niedersachsen. Vielfältig sind die Fähigkeiten in organisatorischen Abläufen und der Anleitung von Menschen in Projekten, Initiativen und Vereinen.

„Ich bewerbe mich um das Amt des Regionspräsidenten, weil ich die Region Hannover als gestaltbaren Raum verstehe: als Raum der Freiheit, der Würde, der Teilhabe und der Kultur. Es soll eine Region entstehen, die ihre Potenziale nutzt, ohne ihre sozialen Bindungen zu verlieren. Eine Region, die modernisiert, ohne zu entkernen. 

Mein Anspruch ist eine Politik, die nicht lauter sein will als andere, sondern klarer, verlässlicher und näher an den Menschen. Dafür trete ich an.“

(Thomas Ganskow 2026)

 


 

Wahlprogramm

Region Hannover

Regionspräsidentschaft

Thomas Ganskow

 

Einleitung

Die Region Hannover steht vor der Aufgabe, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ihre soziale Kohäsion und ihre kulturelle Identität zugleich zu stärken. Das gelingt nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch eine politische Strategie, die Stadt und Umland, Freiheit und Verantwortung, Teilhabe und Verlässlichkeit zusammendenkt.

Programmziel

Es soll eine Region geschaffen werden, die ihre Vielfalt nicht nur verwaltet, sondern produktiv entfaltet. Eine Region, in der sich Menschen wohlfühlen, Zugänge haben und die Region als lebendigen, verlässlichen Gestaltungsraum wahrnehmen. Ein zentrales Leitbild ist dabei die Entwicklung der Region zu einer Kulturregion. Die im Rahmen der Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt erarbeiteten Konzepte bilden dafür eine tragfähige Grundlage und sollten konsequent in die Region hinein erweitert werden. Kultur ist dabei nicht dekoratives Beiwerk, sondern ein öffentlicher Raum der Begegnung, der Bildung, der Integration und der regionalen Selbstvergewisserung.

I. Freiheit und Selbstbestimmung

Freiheit beginnt im Alltag. Sie zeigt sich dort, wo Menschen echte Wahlmöglichkeiten haben und nicht durch unzureichende Strukturen oder pauschale Vorgaben eingeschränkt werden. Das Beispiel der Umstellung vom „Blauen Sack“ auf die „Blaue Tonne“ hat gezeigt, dass regionale Entscheidungen unterschiedliche Lebenslagen berücksichtigen müssen.

„Eingriffe in den Alltag der Menschen müssen stets mit Wahlmöglichkeiten, Übergängen und regionaler Differenzierung verbunden werden. Politik muss verlässlich, aber sie darf nicht schematisch sein.“

(Thomas Ganskow 2026)

Freiheit bedeutet auch Mobilität. Wer zur Arbeit, zur Schule, zu medizinischen Einrichtungen oder zu kulturellen Angeboten gelangen will, braucht verlässliche Verbindungen. Ein leistungsfähiger ÖPNV ist dafür Voraussetzung. Ich trete deshalb für kürzere Taktungen, bessere Anschlüsse und ein dichteres Liniennetz ein. Wo Baumaßnahmen den Schienenverkehr unterbrechen, müssen verlässliche Ersatzangebote obligatorisch sein. Fehlende Verbindungen sind zügig zu schließen. Das Angebot der üstra soll dabei spürbar ausgebaut werden.

II. Würde und soziale Sicherheit

Eine Region ist nur dann stark, wenn sie ihre Schwächsten nicht aus dem Blick verliert. Würde bedeutet, dass jeder Mensch die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit und mit Perspektive erhält. Wohnen ist dafür die Grundvoraussetzung. Housing First ist ein bewährter Ansatz, um Wohnungslosigkeit nachhaltig zu überwinden.

„Ich werde mich dafür einsetzen, leerstehende Bürogebäude für Wohnzwecke nutzbar zu machen und neue Wohnformen zu entwickeln. Dazu gehören Mehrgenerationenhäuser, alternative Wohnmodelle und ein deutlich größerer Bestand an bezahlbarem Wohnraum.“

(Thomas Ganskow 2026)

Die Kreissiedlungsgesellschaft der Region Hannover soll gezielt gestärkt werden. Als kommunales Wohnungsunternehmen hat sie den Auftrag, preisgünstigen, verlässlichen und barrierearmen Wohnraum bereitzustellen. Dieser Auftrag verdient eine klare politische Priorität, gerade in einer wachsenden und zugleich sozial differenzierten Region.

Würde umfasst auch die ökologische Lebensgrundlage. Die Energiewende muss beschleunigt werden, nicht zuletzt im Interesse kommender Generationen. Dazu gehören Investitionen in Speicherkapazitäten für erneuerbare Energien und die intelligente Nutzung vorhandener Infrastruktur. Technisch geeignete Straßenlaternen sollen zu Ladepunkten für Elektrofahrzeuge ausgebaut werden. So kann Klimapolitik konkret, sichtbar und alltagstauglich werden.

III. Teilhabe und Transparenz

Demokratie lebt von Nachvollziehbarkeit. Wer öffentliche Aufgaben wahrnimmt und öffentliche Mittel einsetzt, muss auch öffentlich überprüfbar handeln. Deshalb ist Transparenz keine Nebensache, sondern eine demokratische Kernaufgabe. Da Niedersachsen bislang keine umfassende Regelung auf Landesebene geschaffen hat, will ich für die Region Hannover eine eigene Informationsfreiheits- und Transparenzsatzung auf den Weg bringen.

Bürgerinnen und Bürger sollen leichter Zugang zu staatlich finanzierten Informationen erhalten. Das stärkt Vertrauen, Kontrolle und Beteiligung. Teilhabe verlangt darüber hinaus eine verlässliche öffentliche Infrastruktur. Sparkassen, Bankfilialen und Poststellen sind nicht bloß Dienstleister, sondern Elemente öffentlicher Daseinsvorsorge. Filialschließungen dürfen nicht zum Normalfall werden. Gerade in ländlichen Räumen braucht es verlässliche Orte der Versorgung und Begegnung. Wo klassische Strukturen nicht mehr tragen, müssen neue Formen entstehen. Dorfläden und multifunktionale Versorgungszentren können Versorgung, Kommunikation und sozialen Zusammenhalt auf innovative Weise sichern. Solche Modelle will ich finanziell und personell gezielt fördern.

IV. Kulturregion Hannover

Die kulturelle Entwicklung der Region ist für mich kein Randthema, sondern ein strategisches Zukunftsfeld. Die im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadtbewerbung entstandenen Konzepte haben gezeigt, welches kreative und organisatorische Potenzial in der Region vorhanden ist. Dieses Potenzial darf nicht versanden, sondern muss institutionell, räumlich und politisch verstetigt werden.

Kultur ist offen, vielfältig und integrativ. Sie verbindet unterschiedliche Milieus, Herkunftserfahrungen und Perspektiven. Gerade deshalb trägt sie zur gesellschaftlichen Integrationbei. Zugleich stärkt sie die Attraktivität der Region nach innen und außen, auch im Hinblick auf Tourismus, Standortqualität und Lebensgefühl. Kulturpolitik darf sich nicht auf Leuchttürme beschränken. Sie muss in die Fläche wirken, lokale Identitäten ernst nehmen und Begegnung ermöglichen. Eine Kulturregion Hannover ist deshalb nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein demokratisches und wirtschaftliches Projekt.

„Ich möchte dass die Region Hannover zu einer Kulturregion mit klarer regionaler Ausstrahlung entwickelt wird. Dazu gehören eine stärkere Vernetzung von Kultureinrichtungen, die Förderung der freien Szene, die Unterstützung kommunaler Kulturarbeit und die Einbindung kultureller Initiativen in allen Teilen der Region.“

(Thomas Ganskow 2026)

V. Digitale Region

Wir brauchen eine zeitgemäße Digitale und bürgernahe Regionsverwaltung. Deswegen wird es schnelle Fortschritte in allen Bereichen zu Digitalen Bürgerdiensten geben müssen, Alle Behördenangelegenheiten in der Region sollen zukünftig auch von zuhause aus zu erledigen sein. Dabei setzen wir auf Open Source Systeme. Die großen US Techkonzerne wie Microsoft und Apple werden durch Europäische und sichere Dienstleister ersetzt sobald die bestehenden Verträge mit Microsoft in maximal 3 Jahren abgelaufen sind. Wir werden noch in diesem Jahr anfangen, die Grundlagen dafür zu schaffen. Unsere BürgerInnendaten dürfen nicht in den Händen unberechenbarer Amerikanischer Firmen bleiben.

Bildung muss modern und digital kompetent sein, aber das Wesen der Bildung in unserer Region muss den SchülerInnen dienen und nicht den Verwaltungen. Wir müssen endlich digitalisieren, wo es notwendig ist, vor allem mit Open Source als Grundlage. Dabei sind aber das Wichtigste soziale Fähigkeiten und glückliche SchülerInnen, nicht ein Höchstmaß an Leistung auf Kosten der Gesundheit unserer SchülerInnen.

VI. Regionale Verantwortung und öffentliche Leistung

Die Region Hannover braucht eine Politik, die langfristig denkt und kurzfristig handlungsfähig bleibt. Dazu gehört eine Verwaltung, die koordiniert, ermöglicht und gestaltet. Die Hauptsatzung der Region beschreibt dafür den rechtlichen Rahmen und die Zuständigkeiten der Regionalverfassung. Auf dieser Grundlage will ich eine Verwaltungspolitik, die Bürgernähe, Verlässlichkeit und Effizienz verbindet.

„Politische Verantwortung bedeutet auch, öffentliche Leistungen nicht schleichend auszudünnen. Daseinsvorsorge ist ein Kernbestandteil regionaler Gleichwertigkeit. Wo Versorgung, Mobilität oder Teilhabe wegbrechen, entstehen nicht nur praktische Defizite, sondern auch soziale Entfremdung. Dem will ich entgegenwirken.“

(Thomas Ganskow 2026)

Piraten Signet SVG (Schiffsegel im Kreis)

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