Fracking in der Region Hannover: Ein Piratenthema

Neben rund 900 Unterschriften trugen wir gemeinsam mit campact bei unserem Bundestagsabgeordneten Argumente gegen Fracking vor. Volksvertreter sollten viel häufiger an Ihre originäre Aufgabe erinnert sein: Bürger statt Lobbyisten zu vertreten.

Beim umstrittenen Fracking werden unterirdische Gas-Lagerstätten erschlossen. Mit dem Verfahren verbleiben eingesetzten Chemikalien im Untergrund. Bei den Zusätzen handelt es sich auch um krebserregende, hormonverändernde und stark wassergefährdende Toxine.

Der Bio-Landwirt äusserte sich besorgt: „Nun haben wir bereits ein Fracking Gebiet in dem Probebohrungen statt finden. Geht es da um mehr? Bekommen Konzerne so ein Bein in die Tür?“ Überall dort, wo „gefrackt“ wird, verwandelt sich der Boden zur unterirdischen Giftmüllhalde.

Stopp_Fracking

Ein wichtiges Thema in der Kommunalpolitik: Vierzehn Wähler leisteten beim umweltpolitischen Sprecher des Wahlkreises 47 Überzeugungsarbeit. Und siehe da: Kurz darauf wurde die geplanten Regelungen zum Thema im Bundestag verschoben.

Bereits in Vergangeneit kam nach unserer Anfrage in der Region Hannover der Beschluss gegen die Förderung von Erdgas mit dem Fracking-Verfahren. „Leider nützt uns das wenig. Da können wir beschliessen was wir wollen! Das Landesbergbauamt ist zuständig.“ So Jürgen Hey (Abgeordneter der Piraten Hannover).

Die Piratenpartei fordert die komplette Ablösung des Bergrechts. Das heute geltende Bergrecht steht in einer Tradition intransparenter, undemokratischer, obrigkeitsstaatlicher und autoritärer Gesetzgebungen, die bei Vorhaben wie Fracking, Braunkohletagebau und CCS Grundrechte aushebeln und die ausstehende Neufassung der Umweltgesetzgebung verhindern.