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PIRATEN protestieren beim Klagesmarktfest gegen Bebauung innerstädtischer Freiräume

Der Klagesmarkt im Herzen von Hannover dient schon seit geraumer Zeit als Platz für vielfältige Veranstaltungen. Die Kundgebungen der Gewerkschaften am 1. Mai finden hier genauso Platz, wie der Pöttemarkt. Innerhalb der dicht besiedelten und bebauten Innenstadt stellt der Klagesmarkt so einen der wenigen Freiräume für Großveranstaltungen dar.

Die jetzt geplante Bebauung des Klagesmarktes mit Wohnungen und Geschäftsräumen ist in der derzeitigen Planung für die PIRATEN nicht akzeptabel. Wertvolle Freiflächen gehen dadurch verloren, von denen auch das Klima in der Innenstadt in jeder Hinsicht profitiert.

Michael Sylvester, Stadtbezirksrat der PIRATEN erklärt: “Eine Bebauung schadet dem ganzen Stadtbezirk Mitte und wahrscheinlich auch den umliegenden Bezirken. Der Klagesmarkt ist nützlich, da dieser Platz wichtige Aufgaben im Stadtklima erfüllt. Eine Bebauung, wie von der Stadt geplant, ist nach den bisher vorliegenden Informationen nicht zu verantworten.”

Den Aktionstag Klagesmarktfest am 17. März unter dem Motto “Der Klagesmarkt soll öffentlich bleiben” unterstützen die PIRATEN und werden mit einem Informationsstand vor Ort sein, um über die geplante Bebauung, mögliche Alternativen und die Ziele der PIRATEN in und um Hannover zu informieren.

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Für weitere Pressekontakte und Fragen stehen Carsten Sawosch (Tel. 0151 23669328) oder Ylva Meier (Tel. 0511 13229886) zur Verfügung.
E-Mail-Kontakt: presse@piratenhannover.de
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3 Kommentare zu “PIRATEN protestieren beim Klagesmarktfest gegen Bebauung innerstädtischer Freiräume

  1. Pirat Joerg

    @ Micha,

    nun die Mehrheit der Bürger im Wohnumfeld ist eindeutig dagegen, zum einen weil niemand vorher weiss ( und dazu gibt es keine Aussagen) wie teuer die Mieten dann dort sein werden, zum anderen weil auch der gegenüber liegende Friedhof aus dem Mittelalter entfernt werden soll (http://de.wikipedia.org/wiki/Alter_St.-Nikolai-Friedhof_%28Hannover%29) und viele weitere Gründe, was vor allem am Gesamtkonzept City 2020+ liegt, welches eine Innenstadt-Atmosphäre a la Berliner Regierungsviertel bedeuten würde ( dazu hier der Link HAZ http://www.haz.de/Hannover/Themen/City-2020-Plaene-fuer-Hannover/Buerger-Zuviel-Bebauung-schadet-Hannovers-Qualitaet) sowie die Zeichnungen Bilder dazu hier (http://www.haz.de/Bilder-Videos/Bilder/City-2020-Ideen-fuer-die-Entwicklung-von-Hannover/%28mode%29/full).

    Also wer ein wenig normalen, gesunden Menschenverstand hat, der fragt sich bei leeren Kassen, welcher “Prestige-Wahn” hier vorliegt um Hannover a la Berlin gestalten zu wollen.
    Mal darüber nachdenken, wenn dann ein seltener unterirdischer Bunker sowie ein Jahrhunderte alter Friedhof…verschwinden müssen.
    Beste Grüsse
    Jörg Pfannschmidt

    • Michael Hennek

      @Jörg:

      Hallo Jörg,
      erstmal danke für die schnelle Rückmeldung!

      War gestern zum ersten Mal auf einem der Stammtische (Nordstadt) und hab jetzt Blut geleckt…
      Die Argumente sind mir grob bekannt (z.B. das niemand so genau sagen kann, was es kosten würde den Bunker zu entfernen…).
      Darauf bezog sich aber meine Frage nicht.
      Ich formuliere es einmal anders: Was haben die Piraten (traue mich noch nicht “wir” zu sagen) an harten Fakten in der Hand, um begründet dagegen zu sein.
      Ich denke an: Zu erwartende Kosten, konkrete Pläne zur künftigen Nutzung (wird da ggf. bereits mit irgendwem verhandelt?) und dergleichen.
      Die leeren Kassen wäre ein erstes Argument dagegen.
      Den “normalen, gesunden Menschenverstand” ins Feld zu führen, halte ich für weniger elegant.

      Persönlich fände ich es auch schade, wenn der Platz zugebaut werden würde. Aber was wollen die Anwohner?

      Da ich in solchen Dingen noch nicht soo fit bin (gelobe Besserung): Wäre dieses Thema evtl. ein Kandidat für eine Bürgerbefragung?

      Feinste Grüße – der Micha

  2. Michael hennek

    Hallo Leute,
    was sagen eigentlich die Bürger im Stadtteil Mitte zu den Bebauungsplänen?
    Gibt es hier schon Umfragen oder Pläne zu einer offiziellen Befragung bzw. zu einem Volksentscheid?

    Grüße – der Micha

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